Unser therapeutisches Konzept

Ziel der geriatrischen Frührehabilitation ist es, durch gezielte, mehrgleisige und sehr früh einsetzende funktionelle Behandlung die Zukunftsperspektiven dieser Menschen zu verbessern und eine höhergradige Pflegebedürftigkeit zu vermeiden.

Ein Beispiel ist die Schenkelhalsfraktur: Nach einer operativen Versorgung in einer dafür spezialisierten Akutklinik wird der Patient wenige Tage nach der Operation zur geriatrischen Weiterbehandlung verlegt. Hier werden sie von verantwortlichen Fachärzten für Innere Medizin, die die Weiterbildung Klinische Geriatrie besitzen und den Schwerpunkt in einem ganzheitlichen Behandlungsansatz sehen, weiterbehandelt.
Dieser berücksichtigt nicht nur die jetzt erlittene Schenkelhalsfraktur mit ihren Folgen, sondern sieht den Menschen in seiner Gesamtheit mit Gewichtung aller bereits bestehenden Nebenerkrankungen, seiner körperlichen und geistigen Situation und dem jeweiligen psychosozialen Umfeld.

Um diesem Behandlungsansatz gerecht werden zu können, bedarf es eines entsprechenden Instrumentariums: Durch Einsatz des geriatrischen Assesments werden unterschiedliche fachliche Perspektiven in den diagnostischen und therapeutischen Prozess eingebracht. Die Verwirklichung der komplexen Aufgaben erfolgt interdisziplinär im therapeutischen geriatrischen Team, welches in wöchentlich stattfindenden Besprechungen für jeden einzelnen geriatrischen Patienten unter Würdigung des Behandlungsverlaufes das Behandlungsziel neu definiert.

Dem geriatrischen Team gehören an

  • Ärztlicher Dienst
  • Aktivierende Krankenpflege
  • Krankengymnastik
  • Ergotherapie
  • Sozialdienst
  • Seelsorger
  • Konsiliardienst


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